Sportorthopädie

Journal-Artikel über Innenbandverletzungen am Knie

Die Hessing-Ärzte Dr. Fabian Blanke und Prof. Dr. Stephan Vogt haben in Kooperation mit PD. Dr. Geert Pagenstert aus Basel (Universitätsspital Basel, Klinik für Orthopädie) einen Übersichtartikel im Journal „Orthopädische und Unfallchirurgische Praxis", OUP, zum Thema Innenbandverletzungen am Kniegelenk veröffentlicht. Es wird dabei sowohl die kombinierte Innenbandverletzung bei bestehendem Kreuzbandriss als auch die isolierte Innenbandverletzung bezüglich der infragekommenden Therapiemöglichkeiten beleuchtet.
Der Artikel erschien in der Juli-Ausgabe des Journals und kann durch einen Klick auf das Titelblatt (unten) gelesen werden.

 


Fortsetzung unserer Veranstaltungsreihe "Hessing trifft" mit dem Schwerpunkt Wirbelsäule

„Die Wirbelsäule – wichtigste Stütze für ein mobiles Leben“

So lautet das Motto, das Physiotherapeuten, Orthopädietechniker, Neurochirurgen, Orthopäden und Geriater eint. Dient deren Arbeit doch dem Ziel, die Mobilität und Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Hierzu gehört es, die Funktion der Wirbelsäule zu verstehen und alle konservativen Therapiemöglichkeiten, aber auch deren Grenzen, zu kennen.

Die Referenten sind Experten in ihren Bereichen, die Ihnen vor allem praxisbezogenes Wissen aus ihrem Spezialgebiet  vermitteln. Zusätzlich stellen wir in diesem Jahr Versorgungsfälle aus der Praxis zur gemeinsamen Diskussion vor. 

Die historische Hessing-Burg bietet einen ausgesprochen schönen und würdigen Rahmen zum gegenseitigen Wissensaustausch und zum Blick über den Tellerrand.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Einladung Hessing trifft August 2017


Sportorthopädie

Der Klick auf das Journal führt zum englischsprachigen Artikel (pdf).

Neues Behandlungskonzept für kombinierte Kreuzband- und Innenbandverletzungen

Kombinierte Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes am Kniegelenk sind häufig. Während die operative Versorgung von vorderen Kreuzbandrissen gerade bei sportlichen Patienten als Standard gilt, ist die Behandlung der begleitenden Innenbandverletzung uneinheitlich. Wann und ob eine kombinierte Verletzung von Innenband und vorderem Kreuzband operiert werden muss ist unter den orthopädischen Chirurgen umstritten, eine standardisierte Leitlinie existiert bei diesem Verletzungsmuster nicht. In einer Studie mit 67 Patienten haben die Ärzte der Abteilung für Sportorthopädie aus der Hessing-Stiftung in Kooperation mit der Abteilung für Orthopädie des Unispitals Basel ein Behandlungskonzept für die kombinierte Kreuzband- und Innenbandverletzung am Kniegelenk entwickelt und diese Ergebnisse in der internationalen Fachzeitschrift „The Journal of Knee Surgery" veröffentlicht. Die Studie zeigt gute klinische Ergebnisse bei den behandelten Patienten und kann wichtige Erkenntnisse im Umgang mit dieser Knieverletzung bringen.

 


Hessing magazin – zweite Ausgabe

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Wissenswertes für Patienten und Besucher


Nach der Erstausgabe vom Mai liegt nun die zweite Ausgabe des Hessing magazins vor. Geschichten aus den Kliniken und Unternehmen unseres Hauses, ein Interview mit dem neuen Direktor der Hessing Stiftung und allerlei Unterhaltsames informieren Patienten, Besucher und Freunde der Hessing Kliniken.

Diesmal geht es unter anderem um Gelenkersatz-Operationen, Übungen für die Faszien und hoffnungsvolle Geschichten aus der Kinder- und der Wirbelsäulenchirurgie.

Das Hessing magazin erscheint halbjährlich und liegt in allen Häusern und Unternehmen der Hessing Stiftung aus. Es steht auch zum Download bereit (Klick auf die Abb. rechts) und kann als Blätterversion hier angesehen werden:

Blätterversion Hessing Magazin No.2


Patiententag Rheuma

Dr. med. Jan Tomas
Dr. med. Jan Tomas

Prävention, Versorgung, netzwerken

Am 8. Oktober 2016 lädt die Hessing Stiftung zum neunten Rheumatologischen Patiententag. In diesem Jahr geht es um Vorbeugung, Strategien für den beschwerdearmen Alltag, bequemes Schuhwerk und Impfen bei Rheuma.

Rheuma ist eine Volkskrankheit mit vielen Gesichtern. Über 100 Einzelerkrankungen gehören dazu, entsprechend vielseitig sind die Bedürfnisse dieser Patienten. Umso wichtiger für einen möglichst beschwerdearmen Alltag und einen positiven Umgang mit der Krankheit ist es, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, aktuelle Entwicklungen in Medizin und Versorgung zu verfolgen und Experten befragen zu können.

Gelegenheit dazu bietet am 8. Oktober der mittlerweile neunte rheumatologische Patiententag in der Hessing Stiftung. „Wir freuen uns sehr, wieder vielen Patienten ein Forum für Gespräche und nützliche Informationen von  renommierten Fachkollegen bieten zu können“, sagt Dr. Jan Tomas, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik und orthopädische Rheumatologie.

Vorbeugung und Alltagsstrategien


2016 stehen lebenspraktische Fragen im Mittelpunkt des Symposiums. So gibt es ein Update zum Thema Impfen bei Rheumapatienten, was lange Zeit als medizinischer Problemfall galt. Auch in puncto Vorbeugung – sowohl von Seiten der Medizin als auch von Seiten des Einzelnen – bietet der Patiententag hilfreiche Informationen.

Wie sich rheumatische Füße am besten mit Schuhwerk und gegebenenfalls orthopädischen Einlagen versorgen lassen, erläutert eine Orthopädieschuhtechnik-Meisterin der Hessing Stiftung. Nach der Mittagspause wird die Frage was Rheuma, Osteoporose und Johann Sebastian Bach eigentlich miteinander zu tun haben, mit wertvollen, alltagstauglichen Tipps für Prävention und Besserung beantwortet.

Zeit für Gespräche


Der Rheumatologische Patiententag richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige und sonstige Interessierte. Für Gespräche mit den jeweiligen Referenten und Fragen der Zuhörer ist viel Zeit eingeplant. Außerdem werden Selbsthilfegruppen wie die Rheuma-Liga und die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. als Ansprechpartner vor Ort sein. Der Eintritt ist frei.

9. Rheumatologischer Patiententag

8. Oktober 2016
Beginn: 10 Uhr, Ende 14 Uhr, Eintritt frei
Veranstaltungsort: Gartensaal der Hessingburg
    Hessingstraße 17, 86199 Augsburg
Parkplatzeinfahrt Wellenburger Straße / Straßenbahnlinie 1 Haltestelle „Hessing-Kliniken“


Aktionswoche Demenz in der Region Augsburg

„Jung und Alt bewegt Demenz“ ist das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimer-Tages. Erstmals bietet die Aktionswoche Demenz in Augsburg und den angrenzenden Landkreisen ein vielfältiges Programm rund um das Thema Demenz. Die Memory Klinik der Hessing Stiftung ist als Mitglied im Arbeitskreis Gerontopsychiatrie ebenfalls dabei.

Der Arbeitskreis veranstaltet die Aktionswoche Demenz, die Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein vielfältiges Programm bietet. Ambulante und stationäre Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen, Kommunen und Pflegeberatungen organisieren Informationen, Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten, Entspannungs- und Bewegungsangebote bis hin zu Kultur und Teilhabe-Angeboten.

Die Memory Klinik der Hessing Stiftung unter Leitung von Ute Streicher ist eine Anlaufstelle für Menschen, die unter Gedächtnisproblemen aller Art leiden – von leichter Vergesslichkeit bis hin zu Altersdemenz oder Alzheimer-Krankheit. Unter Leitung von Oberärztin Ute Streicher bietet sie Diagnose, Therapie und Beratung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung von Gedächtniserkrankungen.

Weitere Informationen:

>> Memory Klinik der Hessing Stiftung

>> Programm zur Aktionswoche Demenz


Publikation von Hessing-Ärzten in amerikanischem Fachmagazin

Die Abteilung für Sportorthopädie und arthroskopische Chirurgie um die Autoren Dr. Fabian Blanke, PD. Dr. Maximilan Haenle und Professor Stephan Vogt, hat in der Juni-Ausgabe des amerikanischen Fachmagazins „American Journal of Sports Medicine“ neueste wissenschaftliche Ergebnisse veröffentlicht.

In einer kontrollierten klinischen Studie wurde gezeigt, dass die Knieanatomie bei Skisportlern nicht wie in anderen Sportarten direkt mit dem Risiko einer vorderen Kreuzbandruptur verknüpft ist. Vielmehr ist in dieser Sportart der Traumamechanismus entscheidend, sodass das Verletzungsrisiko durch eine prädisponierende Knieanatomie eher sportartspezifisch zu sein scheint. Diese Ergebnisse könnten direkten Einfluss auf die sportorthopädische Präventionsmedizin haben und kommen sowohl professionellen Sportlern als auch Breitensportlern zu Gute.

Das „American Journal of Sports Medicine“ gehört zu den renommiertesten Fachmagazinen weltweit und rangiert derzeit auf Platz 1 in der Zitierungsrangliste  aller internationalen orthopädischen Journale.

Der Klick auf das Journal führt zum englischsprachigen Artikel (pdf).


VI. Münchener Symposium für Experimentelle Orthopädie, Unfallchirurgie und Muskuloskelettale Forschung 2016

Vom 15.-16. Juli 2016 findet im Klinikum rechts der Isar das VI. Münchener Symposium für Experimentelle Orthopädie, Unfallchirurgie und Muskuloskelettale Forschung 2016 statt. Das Symposium richtet sich exklusiv an Arbeitsgruppen aus Universitäten, Kliniken und Industrie, um durch den gegenseitigen Austausch eine fruchtbare Basis für neue Kooperationen zu schaffen und den direkten Dialog zwischen Grundlagenforschern und Klinikern anzuregen. Schwerpunkte des VI. Symposiums werden moderne Biomaterialien im Bereich des muskuloskelettalen Systems sein – sowohl im Bereich der Grundlagen als auch der klinischen Forschung. Die sehr zahlreich eingegangenen Kurzfassungen lassen schon jetzt auf zwei hochspannende Tage  schließen.

Teil des Organisationskomitees 2016 ist neben weiteren namhaften Orthopäden der Ärztliche Direktor der Hessing-Kliniken, Herr Professor Dr. Stephan Vogt.

Download Vortragsprogramm


Dürfen wir vorstellen?

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Unser neues Hessing Magazin!

Liebe Patienten und Besucher,

wir freuen uns, Ihnen das neue Hessing Magazin präsentieren zu dürfen.

Ein weiteres „Journal“?    Nein: unser Hessing Magazin - für unsere Patienten!
Entstanden aus Geschichten unseres Hauses und Gesprächen mit unseren Mitarbeitern. Mit unserer einzigartigen Historie, einer Illustration unseres „Hessingen“, unseren Veranstaltungen, einem Kochtipp unseres Küchenleiters,….
Wir möchten Sie mit unserem Hessing Magazin unterhalten und informieren. Es soll kein medizinischer Ratgeber oder eine „Orthopädie-Wiki“ sein, sondern immer wieder kurzweilige Einblicke in die vielen Stiftungsbereiche geben. Selbstverständlich steht die Orthopädie im Vordergrund; gleichwohl erzählen wir in der ersten Ausgabe bewusst in der Titelstory die Geschichte der Hessing Stiftung zur Einführung des neuen Magazins.

Das Hessing Magazin erscheint halbjährlich, mit wechselnden Themen und Schwerpunkten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Kolleginnen und Kollegen, die an der Entstehung dieser Erstausgabe mitgewirkt haben. Darüber hinaus sind wir natürlich auch offen und dankbar für Anregungen und Kritik zur vorliegenden Ausgabe des Hessing Magazins, senden Sie diese gerne an thomas.kruck@hessing-stiftung.de.

Die Printausgabe wird an den üblichen Stellen in den Häusern ausgelegt. Eine PDF-Version des Hessing Magazins können Sie mit einem Klick auf das Vorschaubild ansehen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!


Professor Vogt in der "tz"

Die Arthrose-Analyse der Top-Ärzte

Welche Behandlung der Volkskrankheit Arthrose macht wann Sinn? Dieser Frage haben sich vier national und international anerkannte Top-Mediziner der Tageszeitung "tz" gestellt. Die Ärzte, unter ihnen der Ärztliche Direktor der Hessing-Kliniken, Herr Professor Dr. Stephan Vogt, sind Mitglieder der AGA - Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie.

Hier geht´s zum Artikel...


Professor Graf bei Hessing

Sonografiekurs unter der Leitung von Chefarzt Dr. Andreas Forth


Professor Graf entwickelte die Sonographie der Säuglingshüfte und schuf die Voraussetzungen, dass sie zum Standardverfahren im deutschsprachigen Europa werden konnte. Noch mehr: Er trug die Methode in die Welt hinaus und schulte auf Einladung von Ärztekollegen aus allen Erdteilen viele junge Mediziner darin. Damit der Ärztenachwuchs in möglichst vielen Ländern der Erde selbst dazu in der Lage ist, Fehlbildungen möglichst frühzeitig zu entdecken und zu korrigieren. Vor kurzem war Professor Dr. Reinhard Graf vom Landeskrankenhaus Stolzalpe in Österreich nun in Augsburg und wies die Teilnehmer des Abschlusskurses "Sonographie der Säuglingshüfte" an der Klinik für Kinderorthopädie (Leitung: Chefarzt Dr. Andreas Forth) der Hessing Stiftung in die höheren Weihen ein. 14 Ärzte aus ganz Deutschland freuten sich über einen regen Wissens-Austausch mit dem ausgewiesenen Experten.
Der nächste Grund- und Aufbaukurs ist im Frühjahr 2017 geplant.


Neu: Akutgeriatrische Frührehabilitation nach orthopädischen Eingriffen

Hessing-Kliniken setzen Konzept zur Erhaltung der Selbständigkeit betagter Patienten um

Maria Müller (Anm. d. Red.: Name geändert) hatte Glück im Unglück. Nach einem bösen Sturz Anfang Januar kam sie umgehend in die Notaufnahme der Augsburger Hessing-Kliniken, der gebrochene Arm wurde noch am selben Tag operiert. Schlimmer als Schmerz und Schrecken erschien der 87-Jährigen, die allein in ihrer eigenen Wohnung lebt, die Angst, sich nun – gehandicapt durch den frisch operierten Arm – nicht mehr selbst versorgen zu können. Die Sorge konnte ihr schnell genommen werden: Maria Müller gehört zu den ersten stationären Patientinnen der neuen akutgeriatrischen Behandlungseinheit, die zu Jahresbeginn in den Orthopädischen Fachkliniken der Hessing Stiftung etabliert wurde.

Unter der Leitung der Ärztin für Altersmedizin Frau Ruth Herkommer erarbeitet ein aus Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten, Neuropsychologen und Sozialdienst bestehendes Behandlungsteam seit Jahresbeginn individuelle Therapiepläne speziell für ältere Patienten. Rund 30 Betten stehen insgesamt in den Fachkliniken zur Verfügung, bereits in der Notaufnahme wird mittels eines Fragebogens ermittelt, für welche Patienten eine besondere altersmedizinische Versorgung erforderlich ist.

Das Ziel des Konzepts ist die dauerhafte Wiedergewinnung oder der Erhalt der Selbstständigkeit im Alltag, und damit wenn möglich eine Rückkehr in  die eigenen vier Wände nach einem plötzlichen Klinikaufenthalt.

So erhielt Maria Müller gleich nach der Operation eine verstärkte Physio- und Ergotherapie, um ihre Beweglichkeit zu trainieren und zu erhalten und auch fehlende Funktionen des operierten Armes mit dem gesunden Arm auszugleichen. Im Rahmen der aktivierend-therapeutischen Pflege wird die Umsetzung des in der Therapie Erlernten im Alltag geübt. Ein Beratungsgespräch durch den Sozialdienst konnte ihre Bedenken bezüglich der Zukunft zerstreuen und Hilfsmöglichkeiten für zu Hause aufzeigen. Die verschiedenen Berufsgruppen arbeiten eng zusammen und besprechen die Probleme und auch Ressourcen ihrer Patienten in regelmäßigen Teamsitzungen. Mit den Patienten werden ihre Sorgen und Wünsche natürlich ebenso besprochen. Letztlich geht es um deren Lebensqualität.

Bei der speziellen Behandlung geriatrischer Patienten verfügt man bei Hessing über große Kompetenz und Erfahrung.  Die Geriatrische Rehabilitationsklinik der Stiftung ist eine von drei bayerischen Modellkliniken, in der ausschließlich ältere Menschen nach schweren Krankheiten, Operationen oder mit chronischen Schmerzen entsprechend therapiert werden.

Auf der neuen Station in den Orthopädischen Fachkliniken der Hessing Stiftung beginnt die geriatrische Rehabilitation bereits im Akutkrankenhaus. Aktuell stellt die Gruppe der über 70-jährigen ein Viertel aller Patienten in der Orthopädischen Fachklinik, ein Großteil bewältigt den Aufenthalt in der Klinik ohne Probleme. Ältere Menschen leiden aber häufig an Grunderkrankungen. Herzschwäche, Zuckerkrankheit und andere Erkrankungen geraten durch das akute Ereignis oder die Operation häufig aus dem Lot und müssen entsprechend mitbehandelt werden. Wer zudem an einer Gangstörung, Sehstörung oder Problemen mit den Gelenken und andere sogenannte Alterskrankheiten zu kämpfen hat, steht vor großen Problemen, wenn – etwa nach einem Unfall – überraschend eine stationäre Behandlung notwendig wird. Anders als bei einem jüngeren Menschen wird dann der vorübergehend ruhiggestellte Arm oder das Gehen zu einem schier unüberwindbaren Hindernis.

„Wenn man nicht frühzeitig entgegenwirkt, können selbst noch vorhandene Fähigkeiten verloren gehen“, erklärt Frau Herkommer, „und der bisher selbständige Mensch wird pflegebedürftig.“ Mit der neuen spezialisierten geriatrischen Behandlung sollen, so die Medizinerin, Verschlechterungen dauerhaft vermieden und die Alltagskompetenz erhalten werden.


Sonografiekurs bei Hessing

Vom 12. bis 15. November fand in den Hessing-Kliniken der 2. Grund- und Aufbaukurs Sonografie der Säuglingshüfte nach Graf statt.

Die Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf ist in Deutschland fester Bestandteil der U3 im Alter von 4 bis 6 Wochen. Ausgenommen davon sind Säuglinge mit erhöhtem Hüftdysplasierisiko, bei denen die Durchführung der Ultraschalluntersuchung bereits postnatal in den ersten Lebenstagen gefordert wird. Der Kurs richtet sich an Orthopäden und Unfallchirurgen, Kinderärzte und Radiologen, die in ihrer täglichen Routine mit dieser Untersuchungstechnik konfrontiert werden.

26 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen daran teil. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Dr. med. Andreas Forth, Chefarzt der Klinik für Kinderorthopädie und Neurorthopädie der Hessing Stiftung betreuten acht Referenten von Hessing wie auch andern Kliniken den Kurs.
Neben den theoretischen Vorträgen gab es auch jeden Tag einen praktischen Teil. Das Interessanteste war sicher die Möglichkeit, das Gelernte an Säuglingen gleich umzusetzen. Es haben sich dazu erfreulicherweise insgesamt 14 Eltern mit ihren Säuglingen zur Verfügung gestellt.
Am letzten Tag wurden sowohl theoretisch als auch praktisch das Anlegen von speziellen Orthesen und Anlage eines Sitz-Hock-Fettweiss-Gipses am Model demonstriert.

Abgerundet wurde der Kurs durch einen Gemeinschaftsabend mit Referenten und Teilnehmer im Ratskeller, wo man sich kennenlernen und austauschen konnte. Zusätzlich bestand die Möglichkeit sich eine Vorstellung in der Augsburger Puppenkiste anzuschauen.


Ein Rückhalt der Hessing Kliniken

Dr. med. habil. Thomas-Michael Naumann
Dr. med. habil. Thomas-Michael Naumann

Privatdozent Dr. Thomas-Michael Naumann geht nach 28 Jahren bei der Stiftung in den Ruhestand


Er ist dafür bekannt, in fachlichen Belangen nie in die Knie zu gehen und noch bekannter für sein jahrzehntelanges Engagement um die orthopädische Chirurgie von der Wirbelsäule bis zu den Füßen und die Skoliosebehandlung von Kindern. Ab Oktober muss die  Augsburger Hessing Stiftung auf diesen renommierten Rückhalt verzichten: Nach 28-jähriger Klinik-Tätigkeit – vom Oberarzt über Chefarzt und zuletzt als Ärztlicher Direktor – geht  Privatdozent Dr. Thomas-Michael Naumann nun in den Ruhestand.

Der 68-jährige gebürtige Meissener, der ab dem zehnten Lebensjahr im Westen aufwuchs und an der Ludwig-Maximilian-Universität München studiert hat, zeigte schon früh einen Hang zur Medizin. Der Vater, ein „sehr guter Handchirurg“, war ihm ein geschätztes Vorbild. Dessen früher Tod kurz vor Studienende des Sohnes machte den Plan einer gemeinsamen Praxis zunichte. Nach Promotion an der LMU München und orthopädischen Lehrjahren am Bundeswehrkrankenhaus München arbeitete Dr. Naumann Anfang 1981 erstmals bei der Augsburger Hessing Stiftung. Aus dem ursprünglich gesetzten Jahr am Lech wurden knappe sieben und nach der Facharztanerkennung stieg der junge Mediziner bald zum leitenden Oberarzt und Stellvertreter des damaligen Chefarztes der II. orthopädischen Klinik, Dr. Günter Thiemel auf.

1987 wechselte Dr. Naumann an die Orthopädische Universitätsklinik am Rehabilitationskrankenhaus  Ulm, habilitierte sich hier über Muskelerkrankungen im Kindesalter und erhielt die Venia legendi (Ausbildungsermächtigung) für Orthopädie und die Lehrbefugnis als Privatdozent. Im September 1994 kehrte er zur II. Orthopädischen Klinik der Hessing Stiftung zurück und trat  als neuer Chefarzt die Nachfolge von Dr. Thiemel an.
   
Neben der konservativen und chirurgischen Behandlung von Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen standen der Aufbau eines Muskelzentrums, der Auf- und Ausbau des Hessing Förderzentrums für Kinder und die Entwicklung der Sportorthopädie im Zentrum seines beruflichen Wirkens. Letzteres, ein ganz neues Betätigungsfeld, entstand durch die Entwicklung der Außenstelle Augsburg als einer der Olympiastützpunkte Bayerns – Dr. Naumann und sein Team gehörten von Anfang an zu den sportmedizinischen Betreuern der Athleten. Neben den Kanuten wurden und werden seither viele namhafte Hochleistungssportler von Fußballgrößen bis zu Leichtathletik-Stars bei Hessing behandelt – diskret und kompetent.

Eine von Dr. Naumann engagiert unterstützte Zäsur bildete die Umstrukturierung der Hessing Stiftung im Jahr 2012: aus den bisherigen orthopädischen Kliniken I, II und III, die alle ein medizinisches Rundum-Behandlungsspektrum angeboten hatten,  gingen 7 Spezialeinrichtungen hervor. Diese selbstständig agierenden orthopädischen Kliniken, die jeweils über eine ärztliche Leitung und über einen ärztlichen Mitarbeiterstab verfügen, werden durch die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin ergänzt. Für kurze Zeit leitete der Privatdozent die Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Ab Oktober 2013 wurde er neuerlich - er hatte diese Funktion bereits seit November 2011 ausgefüllt - aus dem Kreis der Chefärzte zum Ärztlichen Direktor gewählt. In dieser Funktion entwickelte er den operativen und strategischen Bereich des neuen Klinikkonstrukts entscheidend weiter. Hier schließt sich der Kreis für den zukünftigen Ruheständler zum 30. September.

Vor der „Zeit danach“ ist dem leidenschaftlichen Orthopäden nicht bang. Lesen, Reisen und vor allem „mehrwöchige Touren“ auf der geschätzten Moto Guzzi mit seiner Frau als Sozia stehen für den begeisterten Motorradfahrer schon auf dem Programm, der bereits den Hochhimalaya auf zwei Rädern überquerte oder von Namibia nach Südafrika fuhr. Zudem will sich Dr. Nauman, der während seiner jahrzehntelangen Tätigkeit zahlreiche medizinische Gutachten verfasst hat, als Gasthörer an der Uni intensiver mit dem Thema Medizinrecht beschäftigen. Ganz kehrt er der Zunft ohnehin nicht den Rücken – der Bayerischen Landesärztekammer bleibt er als Gutachter und Fachberater noch bis zum Jahr 2018 erhalten.


8. Rheumatologischer Patiententag

Chefarzt Dr. Jan Tomas
Chefarzt Dr. Jan Tomas

Ernährung und Bewegung: Wichtige Eckpfeiler der modernen Therapie

 

10. Oktober: Symposium zu aktuellen Entwicklungen in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen


Die Diagnose ist erstmal ein Schock: Rheuma, eine chronische Erkrankung des Stütz- und Bindegewebes, das die Gelenke umgibt, kann Menschen jeden Alters treffen. Die wiederkehrenden akuten Entzündungsschübe entstehen durch fehlgesteuerte Reaktionen des Immunsystems. Wie es dazu kommt, ist noch nicht gänzlich geklärt. Erbliche Faktoren, aber auch Stress, Witterungseinflüsse, Traumen und psychische Faktoren können bedeutsam sein.

Die betroffenen Gelenke sind druckempfindlich, geschwollen und schmerzen vor allem bei Bewegungen. Darüber hinaus können auch andere Organe – wie Muskeln, Augen oder die Wirbelsäule  – Probleme bereiten, was diese Erkrankung so unberechenbar erscheinen lässt. Detaillierte Informationen für Patienten und Angehörigen über aktuelle Entwicklungen und Behandlungsmethoden sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur passenden Therapie.

Bei der Hessing Stiftung hat der Austausch mit Fachärzten schon gute Tradition: Bereits zum 8. Mal wird heuer in Augsburg der kostenlose  „Rheumatologische Patiententag“ durchgeführt. Am 10. Oktober zwischen 10 und 14.00 Uhr findet die Veranstaltung im Gartensaal der Hessingburg unter der Leitung von Dr. Jan Tomas, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik und orthopädische Rheumatologie statt. „Wir freuen uns, dass wir wieder renommierte Kollegen als Referenten und Diskussionspartner gewinnen konnten“, so Dr. Tomas.

Die Experten informieren auch heuer wieder über zahlreiche aktuelle Themen wie gezielte Ernährung – ein wichtiger Eckpfeiler in der Therapie –, Behandlung des rheumatischen Schultergelenks, der Wirbelsäule und die Wechselwirkung Rheumaerkrankung und Augen.Die Morbus-Bechterew-Gruppe Augsburg sowie die Rheuma-Liga Augsburg werden beim Patiententag mit Info-Ständen präsent sein.

Programm-Flyer als pdf


Sonderbeilage Gesundheit in der AZ vom 19.06.2015

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Neue Lebensqualität durch individuellen Gelenkersatz



Endlich wieder schmerzfrei und mobil: Der Ersatz von geschädigten Gelenken bringt betroffenen Patienten ein großes Stück Lebensqualität zurück. Spazierengehen, moderat Sport treiben, beruflich im Wortsinn wieder Fuß fassen - die optimale Wiederherstellung der Geh- und Belastungsfähigkeit steht vor allem beim Einsatz künstlicher Knie- und Hüftgelenke im Mittelpunkt der Behandlung.

Da kein Fall dem anderen gleicht, ist die individuelle Therapieplanung mit einer ausführlichen Beratung besonders wichtig. Modernste, hochwertige Implantate, schonende Operationsmethoden und die sorgfältige Vor- und Nachbereitung sind die Grundlagen für ein optimales Ergebnis. Die Hessing Klinik für Endoprothetik und orthopädische Rheumatologie ist als zertifiziertes Endoprothetikzentrum auf die Behandlung von Knie-, Hüft- sowie  Schulter- und Ellenbogengelenken spezialisiert, die von Arthrosen und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen sind. Die Endoprothetik zählt zu den Kernkompetenzen  des Hauses, das auf mehr als 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, aktuellstes medizinisches Know¬how und jährlich mehr als 1000 Operationen verweisen kann.

Die vor fast zwei Jahren durchgeführte Zertifizierung unterstreicht Qualität und Kompetenz des Zentrums, dem sämtliche modernen Methoden der Gelenkersatzchirurgie zur Verfügung stehen. Der Patient hat hier die Garantie, dass jede endoprothetische Versorgung durch einen erfahrenen Hauptoperateur geleitet wird und alle Klinik-Abläufe der verschiedenen Berufsgruppen ineinander greifen. Vor dem Eingriff wird das für die körperlichen Voraussetzungen des Patienten passende Implantat festgelegt. Während und nach der Operation erarbeiten Orthopäden, Internisten, Anästhesisten, Pflegefachpersonal und Physiotherapeuten die individuelle Schmerztherapie zur bestmöglichen Versorgung.  Ein wesentlicher Faktor ist auch die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Eine frühe Mobilisierung und raschere Selbständigkeit sind im Hessing Endoprothetikzentrum das erklärte und in der Regel erreichte Ziel. Ergänzt wird dies durch die Möglichkeit der Rehabilitation im Hause Hessing, deren großer Vorteil die unmittelbare Nähe zur Akutklinik und dem Operateur darstellt.

Inzwischen leben tausende Hessing-Patienten bereits über Jahrzehnte mit künstlichen Gelenken. In der Spezialsprechstunde werden sie regelmäßig medizinisch betreut und die korrekte Funktion des Kunstgelenkes überprüft. Heute achten die Orthopäden bereits bei der Primäroperation darauf, knochensparende Methoden anzuwenden, um für die Zukunft gute Optionen zu haben, falls eine Wechseloperation notwendig werden sollte. Hier zeigt sich der Haupt-Vorteil einer Spezialklinik: ein erfahrenes und jederzeit verfügbares Team, Rundum-Versorgung und das große Behandlungs-Spektrum.


Neues Fortbildungsangebot der Hessing Stiftung

Priv.-Doz. Dr. med. H. Waizy und Jörg Aumann

Wissensaustausch rund um den Fuß

Als buchstäblich voller Erfolg hat sich am vergangenen Wochenende die Auftaktveranstaltung zu einem neuen Fortbildungsangebot der Ausburger Hessing Stiftung erwiesen. Unter dem Motto „Hessing trifft“ mit dem Themenschwerpunkt „Das diabetische Fußsyndrom“ kamen in der Hessingburg in Göggingen weit über 80 Teilnehmer aus der ganzen Republik und zahlreichen technisch-orthopädischen Berufsfeldern zusammen – Podologen, Orthopädieschuhmacher, Physiotherapeuten und Ärzte –, um sich über Diagnostik, Strategien, Therapiemöglichkeiten und (Wund)Behandlung auszutauschen.

Für Priv.-Doz. Dr. Hazibullah Waizy, Chefarzt der Hessing Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie und Initiator der neuen Weiterbildungsreihe war das Experten-Treffen ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb seines Fachbereiches. "Für jeden Behandlungsschritt den richtigen Fachmann hinzuzuziehen und Synergien zu schaffen," so sein Fazit, „kommt direkt dem Patienten zugute. Wer etwa nach einer Operation zur Weiterbehandlung  gleich an die richtige Stelle kommt, wird schneller und direkter wieder mobil.“

Eine wichtige Rolle spielt nach den Erfahrungen des Orthopäden und Unfallchirurgen gerade das orthopädische Handwerk: So stellte Dr. Waizy während der Tagung gemeinsam mit Orthopädieschuhmachermeister Jörg Aumann einen Patienten vor, dem unter anderem dank seines individuell gefertigten Schuhwerks eine Operation erspart geblieben war. Die sehr gute Resonanz der Teilnehmer bestärkte die Veranstalter, die Reihe im nächsten Jahr fortzuführen. Das Thema wird sich um „Faszien“ am Fuß- und Sprunggelenk drehen.


Moderne Notaufnahme

Neueröffnung: Hessing Stiftung präsentiert moderne Notaufnahme

 

1,2 Millionen-Umbau für die Akutbehandlung von Unfallpatienten und Verletzungen des Bewegungsapparates


Mit der  Neueröffnung ihrer Notaufnahme hat die traditionelle Augsburger Hessing Stiftung nun die Umbaumaßnahmen ihrer orthopädischen Kliniken erfolgreich abgeschlossen. Nach OP-Trakt, Frischoperiertenstation, Anästhesiebereich und zuletzt den Patientenzimmern wurde nun die Notfallaufnahme mit Investitionskosten in Höhe von 1,2 Mio Euro auf den neuesten Stand gebracht. Die neuen, modernen Räume im Erdgeschoß des Hauses wurden zum ersten Mai-Wochenende  in Betrieb genommen.

Damit bietet die Hessing Stiftung nun Stadt und Region Augsburg eine kompetente Anlaufstelle für Patienten – Erwachsene wie Kinder – mit Verletzungen und akuten Problemen des Skelett-und Bewegungsapparates. Dr. Oliver Herrmann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, sieht in der neuen orthopädischen Notaufnahme nicht nur eine „Aufwertung der Akutversorgung“, sondern auch eine Entlastung der Notaufnahme anderer Krankenhäuser im Großraum Augsburg.

„Weil unser Behandlungsfokus auf dem Bewegungsapparat liegt“, so Dr. Herrmann, „können wir selektiv vorgehen. Als Spezialambulanz und dank der kurzen Wege in die Fachkliniken können die Patienten bei uns schnell und zielführend versorgt werden.“

Auf rund 200 Quadratmetern Nutzfläche entstanden aus dem ehemaligen, in den 60er Jahren etablierten „Gipszimmern“ fünf solitäre, moderne, zum Teil röntgendichte Behandlungsräume, eine hygienische Entsorgungsanlage sowie eine zentrale Überwachungseinheit. Ärzte, Pfleger und Technik waren an der Planung und Umsetzung des Umbaus beteiligt. Zudem wurde in der Notaufnahme ein Raum mit Narkoseeinheit und Röntgengerät integriert, in dem kleinere operative Eingriffe und Maßnahmen zur minimal-invasiven Wirbelsäulentherapie erfolgen können.

Das Spektrum der orthopädischen Kliniken ist weit gefächert. Rund 11.700 Notfälle versorgen die Hessing-Orthopäden jährlich; Verletzungen der Knochen, Bänder und Gelenke, Weichteilverletzungen und Blessuren nach Kinder-Unfällen sowie Bandscheibenvorfälle. „Wir sind beim offenen Beinbruch ebenso als Anlaufstelle für die Patienten da wie bei Sportunfällen oder akuten Rückenschmerzen“, erläutert Dr. Herrmann, der über die neue Notaufnahme schon bei Rettungsleitstellen und zuweisenden Ärzten informiert hat. Zugänglich ist die neue Notaufnahme übrigens täglich und, wie bisher auch, rund um die Uhr – entsprechend qualifiziertes Personal ist stets vor Ort. Dementsprechend wurde auch die Einsatzbereitschaft des OP Teams angeglichen, sodass im Notfall eine operative Versorgung immer zeitnah möglich ist.

Einen großen Vorteil sieht Chefarzt Dr. Herrmann in der Zusammenarbeit mit seinen Klinik-Kollegen. „Für jeden Fall können wir die entsprechende Fachabteilung kontaktieren. Die breite Aufstellung mit Internisten, Geriatern, Sportorthopäden und die langjährige Erfahrung mit Kindern sind–, im Falle einer anstehenden Operation ein Sicherheitsgarant in allen Altersgruppen bestmöglich beraten und versorgt zu werden. „Dazu gehört auch“, sagt Dr. Herrmann, „im Zweifel zu entscheiden, den Patienten an ein anderes Haus zu verlegen.“

Sehr eng ist die Kooperation in der Notaufnahme vor allem mit Professor Dr. Florian Geiger, Chef des renommierten Hessing Wirbelsäulenzentrums, von dem täglich ein Mitarbeiter in der Notaufnahme eingeteilt ist und Patienten mit akuten Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen behandelt.


Spektakulärer Eingriff: Spezialist aus USA leitet erfolgreiche OP zu Ben’s Beinkorrektur

(v.l.) Chefarzt Dr. Andreas Forth, US-Operateur Dror Paley, Assistenzarzt Dr. Christian Rauch und lt. Oberarzt Dr. Nils Schikora

Zu einer außergewöhnlichen Operation in der Augsburger Hessing Klinik für Kinderorthopädie ist am 8. Oktober ein internationales Chirurgenteam zusammengetroffen: Unter der Leitung eines renommierten Spezialisten aus den USA wurde die komplizierte Oberschenkelkorrektur eines Buben, kombiniert mit einer Stabilisierung von Hüfte und Kniegelenk mit einem ersten, großen Eingriff in die Wege geleitet.

Chefarzt Dr. Andreas Forth äußert sich in einer ersten Stellungnahme zuversichtlich: „Wir sind optimistisch, dass unser kleiner Patient damit eine erste große Hürde genommen hat.“ Ben kann bisher nur mit speziellen Orthesen gehen und hat bereits viele schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen müssen: Der Vierjährige leidet an einem PFFD (Proximaler Fokaler Femurdefekt), einer angeborenen, ausgeprägten Fehlanlage:  Der Oberschenkelknochen ist falsch angelegt, Hüft- und Kniegelenk sind in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge ist eine starke Verkürzung und Verformung des Beins.

Jetzt wurde bei dem lebhaften Buben aus dem Raum Donauwörth, der seit nunmehr zwei Jahren in der Augsburger Hessing Klinik für Kinderorthopädie und Neuroorthopädie in Behandlung ist, eine aufwändige OP-Technik („Super-Hip“ und „Super Knee“) angewandt, mittels derer das Bein mit speziellen Implantaten aufgebaut und stabilisiert wird. Durchgeführt hat den komplexen Eingriff in der Hessing Klinik Dr. Dror Paley, der als der versierteste Spezialist für Gliedmaßenwiederherstellung und -verlängerungen weltweit gilt. Er ist Leiter des „Advanced Limb Lengthening Institute“ in Florida und hat die OP-Technik für diesen Eingriff selbst entwickelt. Unterstützt wurde er dabei von Chefarzt Dr. Andreas Forth und dessen Team, bei dem nicht nur Ärzte, sondern auch OP-Personal, Anästhesisten, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und viele mehr ihren Teil zum Erfolg beigetragen haben. „Die Operation stellt eine einmalige Chance auf eine spürbare Verbesserung von Bens Lebenssituation dar“, erläutert Dr. Forth, „auch wenn zukünftig weitere Eingriffe etwa zur Verlängerung des Beines benötigt werden.“ Auch seine Klinik und das Kollegium, so Forth weiter, profitieren davon, den Spezialisten mit der weltweit größten Erfahrung für derartige seltene Eingriffe im Haus zu haben und ihm assistieren zu können.

Die Eltern des kleinen Patienten, die die Operation für Ihr Kind organisiert und den Kontakt zu Dr. Paley geknüpft hatten,  haben großes Vertrauen in die Kompetenz und die Infrastruktur der Augsburger Hessing Klinik. Die gesamte Nachsorge des rund 6-stündigen Eingriffs und die weitere Behandlung des Buben liegen in den Händen von Chefarzt Dr. Forth und dessen Team, der dafür engen Kontakt mit Dr. Paley in Florida halten wird.


Patienteninfo

Verbesserter Service für Hessing-Patienten

WLAN in den Orthopädischen Kliniken und in der Orthopädischen Reha

Ab sofort bieten wir allen Patienten die Möglichkeit, mit ihren Tablets, Notebooks oder Smartphones zu günstigen Tarifen in den Patientenzimmern und auf den Stationen im Internet zu surfen.

Die Stunde kostet 1,00 Euro, es wird minutengenau abgerechnet und natürlich nur so lange berechnet, wie die Internetverbindung besteht. Verschiedene bequeme Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, ebenso wie der Erwerb eines sogenannten "Tickets", ähnlich einer Prepaidkarte im Mobilfunkbereich.

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Presse-Info

Neue Magnetstab-Implantation bei Skoliose in der Hessing Klinik für Wirbelsäulentherapie erspart Zusatz-Operationen  

Jetzt kann Laura wieder aufrecht sitzen  

Lauras Herzenswünsche unterschieden sich in den letzen Monaten dramatisch von denen gleichaltriger Mädchen: Wieder Tief Luft holen, alleine gerade sitzen und mit Appetit etwas essen – über diese für gesunde Kinder selbstverständlichen Fähigkeiten verfügt die Neunjährige, die an einer angeborenen, seltenen Form der Muskeldystrophie leidet, nur eingeschränkt. Ihre durch diese Krankheit schwer verkrümmte Wirbelsäule (Skoliose) drückte auf viele innere Organe und beeinträchtigte das auf den Rollstuhl angewiesene Kind schwer. Eine Odyssee durch zahlreiche Kliniken brachte keine Linderung. Aber jetzt kann die kleine Oberösterreicherin endlich aufatmen: Mit Hilfe von magnetisch verstellbaren Teleskopstäben, sogenannten Magec Rods, die ihr von Professor Dr. Florian Geiger, Chefarzt des Hessing Wirbelsäulenzentrums und Dr. Andreas Forth, Chefarzt der Klinik für Kinderorthopädie, Anfang Juni mit einer ganz neuen OP-Technik implantiert wurden, gelang es, ihre Wirbelsäule wieder aufzurichten und ihre Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Das Besondere: Die Stäbe „wachsen“ mit, ohne dass sofort wieder eine Operation notwendig wird. 

„Für unsere kleine Patientin war diese Therapie unbedingt notwendig und sie hat glücklicherweise sofort gut darauf angesprochen“, berichtet Professor Geiger über den dreistündigen Eingriff, den er bereits einige Male in seiner vorherigen Wirkungsstätte in Frankfurt und zuvor schon einmal in Augsburg durchgeführt hat und der über internationale Reputation auf dem Gebiet der Skoliosebehandlung verfügt.   „Jetzt kann Laura wieder alleine und ohne fremde Hilfe aufrecht in ihrem Rollstuhl sitzen. Die Lungenfunktion wird verbessert, Laura kann freier atmen, sie isst mit mehr Appetit, kann ihre Arme und Hände einsetzen“, erklärt Dr. Andreas Forth. Der Chefarzt für Kinderorthopädie betreute die kleine Patientin mit seinem Team rund um die Operation. Denn wegen ihrer verschiedenen Begleiterkrankungen erwies sich sowohl die Vor- wie die Nachbehandlung als kompliziert. Deshalb führte Wirbelsäulen-Spezialist Professor Geiger die präoperative Diagnostik in Zusammenarbeit mit der Hessing Kinderklinik sowie der hauseigenen Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin durch. Auch die Narkoseüberwachung übernahm Chefarzt Karlheinz Bartsch persönlich. In der Kinderklinik des Augsburger Klinikums wurde zusätzlich postoperativ ein Intensivbett für Laura reserviert, was sie aber nicht in Anspruch nehmen musste. 

Die neue Magnetstab-Implantation, ein Verfahren, das erst vor wenigen Jahren in Deutschland eingeführt wurde und nun auch in der Hessing Klinik – als eines von wenigen Zentren bundesweit – bei Kindern und Jugendlichen mit schweren Wirbelsäulenproblemen angewendet werden kann, bringt für die jugendlichen Skoliose-Patienten große Vorteile. Während die bisher in solchen Fällen an der kindlichen Wirbelsäule angebrachten Teleskopstäbe durch das Wachstum alle drei bis vier Monate in einer erneuten Operation verlängert werden müssen, können die Stäbe des „Magec Rod“-Systems mit Hilfe einer Fernsteuerung ambulant und ohne Narkose um bis zu fünf Zentimeter verlängert oder bei Bedarf verkürzt werden. Das bedeutet, dass weitere belastende Operationen vermieden werden. „In Lauras Fall ein lebenswichtiges Argument“, so Professor Geiger. Weil ihre Lungenfunktion bereits stark beeinträchtigt war, hätten wiederholte Operationen für sie eine zu hohe Belastung dargestellt.  Dass die kleine Laura, die die Klinik inzwischen mit ihren  Eltern Richtung Zuhause verlassen hat, sich schnell von dem Eingriff erholt und wieder Lebensfreude entwickelt hat, hängt nach Ansicht von Professor Geiger auch mit der beispielhaften interdisziplinären Kooperation der Hessing-Kliniken zusammen. „Für den Erfolg der Behandlung und im Operationssaal war es außerordentlich wichtig, dass kinderorthopädische und wirbelsäulentechnische Fachkenntnisse Hand in Hand zum Einsatz kamen.“ Das rückenstärkende Korsett, das das Mädchen benötigt, bis die Schrauben und Stäbe eingeheilt sind, wurde sofort von Hessing Orthopädietechnikmeister Raphael Heller hergestellt, die Rehatechnik passte ihren Rollstuhl umgehend der neuen Situation an, Physiotherapeutin und Heilpädagogin kümmerten sich intensiv um Lauras physisches und psychisches Wohlergeben. Für die Neunjährige, die sich mit einem liebevoll selbstgestalteten Bild von ihren Ärzten und Pflegern verabschiedete, gibt es erst in einem Vierteljahr ein Wiedersehen: Dann kommt es zur Nachuntersuchung und vielleicht bereits zur ersten ferngesteuerten Verlängerung der Stäbe, die ihr den Rücken stärken.


Zum Bild: Sie alle stärkten Laura den Rücken: Hinten, von links: Dr. Karlheinz Bartsch (Anästhesie), Raphael Heller (Meister Orthopädietechnik), Professor Dr. Florian Geiger (Wirbelsäulentherapie), Dr. Andreas Forth (Kinderorthopädie und Neuroorthopädie), Bettina Käser (Krankenschwester) Vorne, von links: Karin Molthäufl, (Physiotherapeutin), Patientin Laura, Angelika Fackler (Heilpädagogin)


PRESSE-INFO                         

Hessing Stiftung: Spitzenmedizin für alle – kein „Aderlass“ unter Medizinern

Renommiertes Orthopädie-Kompetenz-Zentrum weist die Presse-Meldung einer Ärzte-Flucht nach Klinik-Umstrukturierung zurück.

Als „nicht zutreffend“ bezeichnet Wolfgang Winkler, Direktor der Hessing Stiftung in Augsburg, eine Pressemeldung vom vergangenen Wochenende, in der von einer angeblichen „Kündigungswelle von Ärzten“ der Hessing-Kliniken, einem der traditionsreichsten Orthopädie-Kompetenz-Zentren Deutschlands, die Rede ist. „Im Gegenteil“, so Winkler, „nach unserer erfolgreichen Umstrukturierung verfügen wir über rund 20 Prozent mehr Ärzte als vorher.“ Von einem „Aderlass“ unter Medizinern seines Hauses könne in keiner Weise gesprochen werden. „Diese Behauptung weisen wir aufs schärfste zurück“.
Dagegen sei es ein völlig normaler Vorgang, dass gerade ein Chefarzt, der eine Klinik verlässt, seine engeren Mitarbeiter mitnimmt, so die Erfahrung des Stiftungs-Direktors.
Im aktuellen Fall geht es vor allem um die Trennung der Hessing Stiftung von Professor Dr. Wild in diesem Frühjahr. Der Orthopäde war seit 2005 als Chefarzt tätig und bis zu seinem Rücktritt nach einem einstimmigen Mißtrauensvotum durch die Chefärzte 2012 auch Ärztlicher Direktor der Hessing Stiftung. In seine neue Wirkungsstätte folgen ihm nun sechs ärztliche Mitarbeiter aus seiner bisherigen Abteilung. Einige weitere Mediziner der Hessing Kliniken nehmen aktuell einen Ortswechsel vor, gehen in den Mutterschutz oder wechseln in eine Praxis.
„Ein normaler Veränderungsprozess in einer Klinik unserer Größenordnung“, sagt Wolfgang Winkler, „dafür sind Spezialisten gekommen, die genau zum Anforderungsprofil unseres neuen Konzeptes passen.“ Prominentestes Beispiel: Der Neuzugang des Wirbelsäulenexperten Professor Dr. Florian Geiger von der Frankfurter Uniklinik im Februar, der bereits zuvor sehr eng mit den Hessing Kliniken zusammengearbeitet hat.
Das ambitionierte Umstrukturierungsprojekt der Stiftung, das einer international zu beobachtenden Tendenz entspricht und in einem Gutachten von einem unabhängigen externen Expertenteam empfohlen wurde, konnte zu Jahresbeginn nach zweijähriger Abwicklung abgeschlossen werden. Aus den zuvor drei orthopädischen Fachkliniken sind acht hochspezialisierte Einheiten hervorgegangen, die gemeinsam auf die hervorragende pflegerische und technische Infrastruktur der gesamten Einrichtung zugreifen.
Ihr großer Vorteil: Der Patient findet seinem individuellen Krankheitsbild entsprechend den darauf spezialisierten Arzt und die bestmögliche Behandlung. Eine enge Kooperation zwischen den Kliniken sorgt zudem für eine ganzheitliche Behandlung.
Alle Chefärzte und Oberärzte, betont die Hessing-Führungsriege, waren nicht nur in die Entscheidungen eingebunden, sondern unterstützen das Konzept sehr engagiert. Insbesondere der Verwaltungsrat– Vorsitzender ist Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl – steht hinter dem Konzept, das auch umfangreiche bauliche Veränderungen mit sich brachte und in das die Stiftung 13,9 Mio. Euro investiert hat.
Als Vorbild gilt auch die erfolgreiche Experten-Arbeit der zur Stiftung gehörenden Hessingpark-Clinic. Deren weit über die Grenzen Augsburgs geltende Reputation basiert auf der Kompetenz ihrer Fachrichtungen.
 „Ein Kompetenz-Zentrum ist aus unserer Sicht Garant für erfolgreiche Medizin“, erläutert Privatdozent Dr. Thomas Naumann, Ärztlicher Direktor der Hessing Kliniken. „Die Chefärzte arbeiten interdisziplinär zusammen, die Teamfähigkeit aller Beteiligten ist optimal für unsere Patienten, die die „neuen“ Hessing Kliniken durchwegs positiv aufnehmen.“ Dies wird durch die steigende Patientennachfrage bestätigt. Die traditionsreichen orthopädischen Kliniken der Hessing Stiftung zählen mit rund 8.000 stationären Patienten jährlich zu den führenden orthopädischen Einrichtungen Deutschlands.


Neu bei Hessing: Schuhe nach Maß "Hessing1868"

Handwerkskunst mit Tradition

Seit mehr als 140 Jahren stellen unsere Werkstätten orthopädische Maßschuhe her. Unsere Schuhmachermeister nutzen diesen einzigartigen Erfahrungsschatz nun auch bei der Fertigung von klassischen Modellen für alle Kunden, die persönlichen Stil und Qualität schätzen. Tragekomfort, Fußklima und Langlebigkeit der 1868-Modelle werden Sie begeistern. Unsere Schuhtechniker sind als versierte Handwerker geprägt von den Qualitäten des Hauses Hessing. Jedes Paar der Hessing1868-Maßschuhe ist dafür ein einzigartiges Zeugnis.

Regionales Material für einen erstklassigen Schuh

In bester Hessingscher Tradition setzen wir auf Stärken vor Ort. Wir beziehen das komplette Ober- und Futterleder von einem Allgäuer Hersteller. Es wird aus heimischen Tierhäuten ohne Chemie mit rein pflanzlichen Stoffen gegerbt.

Wir beraten Sie gerne über unsere Modelle, die Materialien und individuelle Möglichkeiten Ihres persönlichen Maßschuhs.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie auf www.hessing1868.de.


Mohammad Zahoor: „Augsburg hat mir den Rücken gestärkt!“

Bekannter Stahlmagnat aus Kiew einer der ersten Patienten des neuen Hessing Wirbelsäulenzentrums

Aufrecht durchs Leben zu gehen, war Mohammad Zahoor stets gewohnt, bis ihn starke Schmerzen in der Wirbelsäule immer stärker einschränkten. Ein Eingriff in einer renommierten deutschen Klinik vor wenigen Jahren blieb ohne Erfolg. Jetzt wurde dem ehemaligen Stahlmagnaten und heutigen Zeitungsverleger aus Kiew als einem der ersten Patienten im neuen Wirbelsäulenzentrum der Hessing Stiftung in Augsburg buchstäblich der Rücken gestärkt. In einer mehrstündigen, aufwändigen Revisions-Operation befreiten Chefarzt Prof. Dr. Florian Geiger, der seit Anfang Februar im Haus ist, und Stationsarzt Dr. Umer Chaudhry dem als „sanft“  bekannten Wirtschaftsoligarchen abgedrückte Nerven und stabilisierten die geschädigten Lendenwirbel. Für den 58-Jährigen, der als junger Mann aus Pakistan in die Ukraine gekommen war und dort als Stahlingenieur Karriere machte, ein unbezahlbares Geschenk.

„Die Operation bei Hessing hat mir meine Lebensqualität zurückgebracht“, so Mohammad Zahoor, dessen Klinikwahl durch enge private Beziehungen zu Dr. Chaudhry, der ebenfalls pakistanische Wurzeln hat, zustande kam. Jetzt wird sich der Mann, der seine Stahlwerke vor einigen Jahren veräußert hat, wieder mit ganzer Kraft dem Management seiner Ehefrau Kamaliya widmen, einer in ihrer Heimat berühmten Sängerin und Schauspielerin. Zudem kann er sich, dank wiederhergestellter Mobilität, endlich auch intensiver mit seinen sechs Monate alten Zwillingtöchtern beschäftigen.


Professor Dr. Geiger, seit Anfang Februar Leiter des im Aufbau befindlichen neuen Wirbelsäulenzentrums, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Genesungsverlauf seines prominenten Patienten, der sich rasch von dem umfangreichen Eingriff erholte und bereits zehn Tage danach die Hessing Kliniken wieder Richtung Heimat verlassen konnte.


Das neue Wirbelsäulenzentrum soll das Therapiespektrum der Hessing Kliniken erweitern und ist auf kompliziertere Fälle spezialisiert, die nicht ambulant behandelt werden können. Dafür wird hier in naher Zukunft eine neue Navigationseinheit für computergestützte Operationen eingerichtet.

Endlich wieder schmerzfrei gehen: Mohammad Zahoor (Mitte) dankt im neuen Wirbelsäulenzentrum der Hessing Stiftung seinen Operateuren Professor Dr. Florian Geiger (links) und Dr. Umer Chaudhry, der den Kontakt zwischen Kiew und Augsburg in die Wege leitete.

Orthopädieschuhtechnik erstrahlt in neuem Glanz

Getreu dem Motto "Neue Wege in bester Hessing-Tradition" freuen wir uns über die Wiedereröffnung unserer komplett umgebauten Schuhtechnik.

In einer Bauzeit von ca. 14 Monaten entstanden die Werkstatt als Neubau sowie die Sanierung der Service- und Verkaufsräume.

Wir beraten Sie gerne und freuen uns seit dem 01. April auf Ihren Besuch in unseren neuen Räumen im UG der Orthopädischen Kliniken.  

 


Athletenbetreuung bei Hessing

Unsere Klinik für Sportorthopädie und arthroskopische Chriurgie betreute in der Saison 2013 erfolgreich die 2. Bundesliga Damenmannschaft des Tennisclubs Augsburg. 

Im Bild die Spielerinnen der Damenmannschaft, sowie rechts Dr. med. Felix Dörfler.
Wir bedanken uns bei den Firmen Medi und StarTape TM SL für die Unterstützung beim medizinischen Equipment.


Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) am Förderzentrum für Kinder

Im Sozialpädiatrischen Zentrum werden Kinder von 0 – 18 Jahren mit ihren Familien ambulant behandelt. Grundlage für die Vorstellung an einem Sozialpädiatrischen Zentrum ist eine drohende oder vorliegende Erkrankung, Entwicklungsstörung oder Behinderung die wegen der Art, Schwere oder Dauer nicht ausschließlich von niedergelassenen Ärzten, Therapeuten oder Frühförderstellen behandelt werden können... mehr


Hessing im TV

In der Mediathek von Augsburg TV finden Sie Sendungen über viele interessante Gesundheitsthemen mit unseren Ärzten und Therapeuten: Mediathek atv

Vortragsreihe hessing forum

Die Vorträge finden statt jeweils donnerstags um 19.30 Uhr, im Hörsaal der Hessing-Kliniken. 

Der Eintritt ist frei.

Die Vortragsthemen und -termine finden Sie unter Termine.

Information unter Tel. 0821 / 909 341.