Um die Gelenkfunktion wiederherzustellen und langfristige Schäden zu vermeiden, ist es wichtig, eine Ellenbogengelenksluxation schnell zu behandeln. Nur in sehr seltenen Fällen kann eine Luxation des Ellenbogens von selbst zurückgehen. Daher ist es immer ratsam, sich sofort notfallmäßig medizinische Hilfe zu suchen.
Nach einer klinischen Untersuchung kann eine Ellenbogengelenksluxation in der Regel per Röntgendiagnostik festgestellt werden. Bei der darauffolgenden Behandlung wird das Gelenk im Regelfall in Kurznarkose wieder eingerenkt. Dabei berücksichtigen die Ärztinnen und Ärzte der Hessing Klinik für Unfallchirurgie stets das Ausmaß des Verletzungsmusters. Anschließend wird der Arm per Gips oder Oberarmschiene ruhiggestellt und eine weiterführende Diagnostik eingeleitet. Auf Grundlage des klinischen Befunds und dem definitiven Ausmaß der Verletzung wird entschieden, ob eine konservative oder operative Therapie in Frage kommt. In jedem Fall schließt sich eine längerfristige, meist ambulante Nachbehandlung (Physiotherapie) an.
Um das Auskugeln des Ellenbogengelenks zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei sportlichen oder anderen Aktivitäten, die das Risiko einer derartigen Verletzung erhöhen, Schutzausrüstung zu tragen. Es ist auch ratsam, richtige Sturztechniken und -Bewegungen anzuwenden, um Verletzungen bestmöglich zu vermeideden.
Insgesamt ist eine Ellenbogengelenksluxation schmerzhaft und einschränkend. Mit der richtigen medizinischen Behandlung und Rehabilitationstherapie kann die Funktion des Armes jedoch in den meisten Fällen vollständig wiederhergestellt werden. Es ist zudem wichtig, die Verletzung schnell zu therapieren, um weitere Schäden zu vermeiden. In der Hessing Notaufnahme werden Sie dabei als Notfall behandelt und professionell von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten der Hessing Klinik für Unfallchirurgie versorgt.