Ein Klumpfuß bei einem Neugeborenen kann für Eltern zunächst eine überraschende und beunruhigende Nachricht sein. Dabei ist der kindliche Fuß mehrdimensional verkrümmt. Mit modernen Behandlungsmethoden kann diese angeborene Deformität in der Regel jedoch vollständig korrigiert werden, ohne dass für den betroffenen Säugling die Gefahr von Langzeitfolgen besteht.
Ist der Fuß eines Neugeboren nach innen und unten in Form eines Spitzfußes verdreht, liegt in der Regel ein kindlicher Klumpfuß vor. Diese Art der Fehlstellung kommt bei ein bis zwei von 1.000 Säuglingen vor und hat ihre Ursache meist in einer Verschiebung der Knochen unterhalb des Sprungbeins. Dabei spielen auch genetische Faktoren eine Rolle.
Die Früherkennung von Klumpfüßen ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Ein erfahrener Kinderorthopäde kann bei einem Verdachtsfall die gesicherte Diagnose durch eine gründliche klinische Untersuchung und gegebenenfalls durch bildgebende Verfahren stellen. Jeder Klumpfuß muss zwingend vom Facharzt untersucht und behandelt werden, da sich sonst massive Fehlstellungen im Erwachsenenalter ausbilden können. Aufgrund dessen erfolgt der Behandlungsbeginn meist schon in den ersten Wochen des Säuglingslebens.


