Wenn Kleinkinder nicht zu sprechen beginnen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Um trotzdem soziale Teilhabe zu ermöglichen, spielt Unterstützte Kommunikation (UK) eine zentrale Rolle. Dabei wird mit Gebärden, Symbolen und technischen Hilfsmitteln Kommunikation auch ohne Sprache ermöglicht. Im Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche kommt Unterstütze Kommunikation schon seit langer Zeit erfolgreich zum Einsatz.
Besonders in der Entwicklung von Kindern spielt die Fähigkeit zur Kommunikation eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht es ihnen, ihre Bedürfnisse auszudrücken, Neues zu erlernen und soziale Beziehungen aufzubauen. Doch nicht alle Kinder entwickeln diese Fähigkeit in gleicher Weise. Die Gründe dafür können beispielsweise eine körperliche oder geistige Behinderung, Entwicklungsstörungen oder neurologische Erkrankungen sein. In so einem Fall ist gezielte Förderung besonders wichtig. Im Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche arbeiten dabei Fachleute aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie und Sonderpädagogik eng als multiprofessionelles Team zusammen. In Abstimmung mit Erzieherinnen und Erziehern sowie den Eltern wird eine individuell angepasste Kommunikationsstrategie entwickelt und die geeigneten Hilfsmittel ausgewählt. Die Unterstützte Kommunikation wird spielerisch in den Alltag integriert und wenn möglich nach und nach ausgebaut.

